Freitag, 7. März 2008

Porentief rein

Wieder die ganze Woche unterwegs. Ich bin gerade vom Flughafen nach Hause gekommen. Und jetzt darf ich erst mal meine Wohnung unordentlich machen, damit die Putzfrau die morgen Vormittag kommt, nennen wir sie Marina, nicht merkt, dass ich nie hier bin.

Einem Kollegen wurde die Wohnung porentief rein ausgeräumt. Auch so ein Grund, dass man, wenn man schon in Kunst investiert, sie sich besser ins Büro hängt. Der andere Grund ist natürlich, dass man dann mehr Zeit hat sich an ihr zu erfreuen. Na, wer hätte das vermutet ... Jedenfalls ist seine Putzfrau, nennen wir sie Galina, nicht mehr zur Arbeit erschienen. Gleichzeitig mit seinem ganzen teuren Scheiß verschwunden. Solcherart materiell entlastet hat er aber dennoch nicht besonders befreit gewirkt. Aber ich schweife schon wieder ab.

So, genug nützliche Tipps. Jetzt ein bisschen schmutzen und dann ab ins Bett!

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Porentief rein, bis zum Hals drin

Wieder die ganze Woche unterwegs. Bin gerade von der S-Bahn nach Hause gekommen. Ver..... die Wohnung ist ja immer noch unordentlich. Muss ich das morgen etwa auch noch machen? Ist der Samstag also auch noch hin? Und das auch nur, weil diese fremde, nennen wir sie angemietete, Wohnung der einzige Platz ist, an dem ich Zuflucht finde.

Naja, Sauber ist sauber, und wenn man sich schon seiner juristischen Ausbildung bewusst ist, dann weiß man wenigstens was man hat (und wenn auch nur wen und dann auch nur beschäftigt hatte).
Na, wer hätte das gewusst...Aber ich falle schon wieder in das durch eigenes Verschulden gerechtfertigte Selbstmitleid zurück.
So, genug der unnützen Gedanken, Jetzt ein bisschen aufräumen und rein ins, wenn auch wenig elitäre, gesellchaftliche Leben.

Mit besten Grüßen

Th.

Anonym hat gesagt…

Armes Schwein...

Müssen Sie sich fliegen lassen, da Sie nicht in der Lage sind dies selber zu tun?
Ist nicht ganz so leicht wie Auto fahren und 99,51 % der Deutschen packen es eh nie...
Oder haben Sie ganz einfach nicht die Mittel sich selbst einen flugfähigen Untersatz zu leisten?

Wer etwas auf sich hält, der lässt sich definitiv nicht mehr fliegen.

Putzfrauenproblemchen sind allerdings eine Alternative über das allgegenwertige Elend hinwegzuschauen, um so zu tun als ob

GBN hat gesagt…

Sie fahren auch den ICE und die Trans-Sib selbst, was? Oder fliegen mit ihrer Kieferchirurge-Cessna nach Singapur?

MfG
GBN

Anonym hat gesagt…

Ich fühle mich genötigt, den armen GBN an dieser Stelle ungefragt in Schutz zu nehmen, auch wenn ironische/neiderfüllte Kommentare ohne weiteres an ihm abprallen dürften. Besagte Kommentare verkennen zweierlei:

1. Wer tatsächlich unter der Woche hart arbeitet, hat noch weniger Lust, seine Wochenenden (sofern überhaupt frei) mit putzen zu verbringen.

2. Sobald man gezwungen ist, seinen Wohungsschlüssel wegen zeitlicher Inkompatibilität einer Reinigungskraft zu übergeben, die man nicht genau kennt (was bei Reinigungskraeften regelmäßig der Fall sein dürfte, lässt man doch höchst selten Freunde oder Bekannte putzen), kann es leider durchaus sein, dass es nicht nur bei einem mulmigen Gefühl bleibt - es gibt bekanntlich Banden, die so operieren. Teilweise werden auch grundanständige Reinigungskräfte (häufig aus dem osteuropäischen Raum) bedroht und erpresst, Schlüssel herauszugeben (so passiert bei einem Kollegen).

Im Übrigen: Man kann die Zahl der Beziehungsstreitigkeiten um gefühlte 75 % senken, wenn man zwei Dinge beherzigt:

1. Anheuern einer Reinigungskraft
2. Anschaffung eines Navigationssystems

Bernie hat gesagt…

3. Spülmaschine

Fred Fields hat gesagt…

4. Prostituierte

Anonym hat gesagt…

5. Trennung

GBN hat gesagt…

Wäre ich ein Hiring-Partner, so würde ich vorschlagen, dass (1) auch die aufgaben (3) und (4) und vielleicht sogar (2) erledigen kann. Da ich aber keiner bin, lasse ich es bei dem Hinweis bewenden, dass (5) keine Anschaffung ist.

MfG
GBN

Anonym hat gesagt…

täusche ich mich, oder beklagte gbn nicht letztens, dass seine wohnungseinrichtung (wegen zeitmangel?) nur aus ikeamöbeln aus studentenzeiten bestünde?

dies dürfte inzwischen selbst für osteuropäische einbrecher nicht mehr allzu attraktiv sein. die wollen ja schließlich auch was verdienen.