Freitag, 29. Juni 2007

Umfrage: Job

Ich habe die Umfrage (Ein Hurra für Interaktion) geändert, um auch Juristen zu erfassen, die keine Anwälte sind. Die Unterscheidung Großbude/Boutique/Kleinbude/kein Jurist, war wohl etwas ... naja undifferenziert gedacht. Ich bitte dieses Versehen zu entschuldigen und um erneute Stimmabgabe. Die Abstimmung läuft bis nächsten Freitag, an dem sie durch erhöhte Spesenabrechnungen oder hilfsweise eine neue Abstimmung ersetzt wird.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

ich bin weder noch. =) ich studiere jura. und das erst im 2. jetzt bald 3. semester.

der lebensfrohe jura-student

Philipp hat gesagt…

Könnte mir vielleicht nochmal jemand erklären, was in diesem Zusammenhang eine Boutique ist? Danke.

GBN hat gesagt…

Dann ist wohl die letzte Antwort passend für Sie.

MfG
GBN

Anonym hat gesagt…

Ambach Du hier?

cpp hat gesagt…

Fügen Sie doch bitte noch "werdender Jurist" hinzu.

F L A M E hat gesagt…

@PHILLIP
Boutique ist eine mittlere stark fachlich spezialisierte Kanzlei.

GBN hat gesagt…

Tja, die Anzahl der Studenten und Referendare wäre tatsächlich auch interessant gewesen ... zu spät. Vielleicht ein anderes mal. Stimmen Sie doch bitte einfach für den letzten Punkt.

MfG
GBN

MAD hat gesagt…

Die Struktur ist zu eng. Ich empfehle die Liste aufzubohren.

Unternehmensjurist, juristisch tätig,

Unternehmensjurist, kaufmännisch tätig.

Jurist in big four Gesellschaft.

Jurist in Unternehmensberatung.

Jurist in der Personalbeschaffung (Schrumpfkopfjäger)

Jurist im öffentl. Dienst.


um mal Beispiele zu nennen

GBN hat gesagt…

Abgelehnt. Eigentlich geht es doch nur um Jurist/Nicht-Jurist und Großkanzlei/Nicht-Großkanzlei. Wir wissen doch um den Aussagewert von freiwilligen Webumfragen, da wollen wir doch nicht Genauigkeit durch Masse vortäuschen. Vielen Dank trotzdem für die Anregung.

MfG
GBN

Anonym hat gesagt…

Könnten Sie bei der Umfrage bitte noch einen Menüpunkt für "Bucerius Law School Student/Absolvent" einfügen. Nur für die vielen Leser aus Hamburg.

Anonym hat gesagt…

...weil ja der Bucerius Law School Absolvent einen so viel anderen Abschluss hat als jeder andere Absolvent...

Anonym hat gesagt…

Schreiben sich Bucerius Absolventen ihre Uni mit auf die Visitenkarte?

Anonym hat gesagt…

Wenn die Bucerius-Studenten ihren Dr. iur. Bucerius Absolvent LL.M (Camebridge) erreicht haben, wie der Bruder eines Kommilitonen kürzlich, dürfte das nicht mehr notwendig sein.

Anonym hat gesagt…

Cambridge wird anders geschrieben.

Meinen Sie übrigens das in England oder das in Massachusetts?

Alexander von Eich LL.M. (Cambridge) hat gesagt…

BLS-Absolventen sind doch diejenigen, die in Großkanzleien belächelt und als erstes gemobbt werden. Dort sitzen nämlich haufenweise Leute, die ihre Prädikatsexamina geschafft haben, ohne dafür horrende Gebühren zu bezahlen.
Solchen Leute drücke ich beim ersten gemeinsamen Mittagessen immer den Spruch rein, dass ein wirtschaftlich denkender Mensch für nichts bezahlt, was er auch kostenlos erhält bzw. erreichen kann. Sie müssten nun umdenken.

Anonym hat gesagt…

Das setzt freilich voraus, dass die Absolventen der Bucerius Law School während des Studiums keine über ein Staatsexamen hinausreichende Qualifikationen erwerben.

Cliff Chancenlos hat gesagt…

Herr von Eich, man merkt, dass Sie nicht die Qualifikation besitzen, um den BLC-Eingangstest zu bestehen, denn entscheidend ist immer der Saldo. Und der ist bei der BLC positiv, auch wenn die Leistung Geld kostet. Dass die BLC trotzdem Müll ist, hat ganz andere Gründe als wirtschaftliche.

GBN hat gesagt…

Cliff,

also, das will ich jetzt wissen. Warum ist die Law School ihrer Meinung nach Müll?

MfG
GBN

Cliff Chancenlos hat gesagt…

Wenn die Durchnittsnote der Absolventen einer Hochschule im Staatsexamen 5 Punkte über dem Durchschnitt der Absolventen aller anderen Hochschulen liegt, dann stinkt das nach Manipulation. Entweder waren die Prüfungen zuvor zumindest in Grundzügen bekannt oder die Korrektoren erkennen an irgend einem Umstand, wo die Klausur geschrieben wurde. Genug Geld ist ja im Spiel. Ich glaube nicht, dass die Studenten dort besser qualifiziert sind, denn auch wenn man die vergebenen Höchstnoten vergleicht, ergeben sich die Unterschiede (Häufigkeit von vergebenen 17 Punkten bspw.). Auch an staatlichen Hochschulen gibt es Studenten, die von Anfang an sehr examensfokussiert lernen, diese Noten aber trotzdem nicht erreichen.

2*vb in BY und nicht in Großbude hat gesagt…

Naja, wenn die BLS-Absolventen im Hamburger Staatsexamen fünf Punkte besser sind, als die Kollegen, dann haben sie wahrscheinlich einfach nur das Niveau der bayerischen Universitäten erreicht.

SCNR

Anonym hat gesagt…

Um es nochmals weiter auszudifferenzieren: Wie wäre es mit "beim Staat"? Wo hier schon die armen , hungerleidenden A13er (bzw. R1er) angesprochen wurden...

Denn eigentlich hat natürlich nur diese Berufsgruppe genug Zeit, hier regelmäßig mitzulesen.

:-)

Anonym hat gesagt…

Heult doch!
Das Niveau bayrischer Universitäten... Immer noch traurig, dass dein Examen unter dem Durchschnitt lag?
Und ihr BLS-Söhne, immer daran denken, "Ohne Handtasche keine Competition!"

Anonym hat gesagt…

Nur "Tasche", die wird zur Competition benötigt ;-) "Mit mein' Schminki-Schminki'". Die "Handetasche" muss lediglich "lebändisch!" sein.

Aber zum Thema: Na, da haben sich ja ein paar ganz schlaue gefunden. Einmal für alle? Die BLS manipuliert die Examensergebnisse ihrer Absolventen? Besticht gar die Leute im JPA? Lassen Sie mich raten: 9/11 war von den Amerikanern inszeniert?

Mal ehrlich, Cliff, dass glauben Sie wohl selbst nicht, oder? Schonmal daran gedacht, dass die Ausbildung an der BLS tatsächlich ein paar entscheidende Vorteile haben könnte? (Betreuungsverhältnis, extrem ausführliche Examensvorbereitung) Dass sich BLS-Studierende von der großen Masse der Studierenden öffentlicher Hochschulen unterscheiden? Nicht von allen, versteht sich - schließlich werden auch an staatlichen Universitäten Prädikatsexamina (und nicht wenige) erzielt. Doch kann man vielleicht dem BLSler unterstellen, dass er ein *ziemlich* großes Maß an Motivation mitbringt, wenn er entweder Mami und Papi oder den privaten Kredit mit 3.000 Euro pro Trimester belastet, hm? (12 sinds derer, an der Zahl). Dies übrigens angesichts einer Prüfungsordnung, die das Wiederholen von Scheinen oder Studienjahren nicht vorsieht (das Stichwort lautet "Exmatrikulation").

Und *so* furchtbar, wie es vielleicht einige gerne hätten wird die BLS-Ausbildung nun wohl auch nicht sein. Wie sonst wäre es zu erklären, dass es nicht wenige Großbuden und Boutiquen gibt, die dort mit hoher Regelmäßigkeit rekrutieren bzw sich am Sponsoring beteiligen?

Vielleicht einfach mal den Kopf ein wenig mehr auf Nachdenken und auf etwas weniger Missgunst polen?

Alexander von Eich hat gesagt…

Lieber Herr Chancenlos,

ihre Analyse kann ich nicht ganz Teilen.
Ich wage es zu behaupten, dass es an der BLS keine Leistung gibt, die man nicht auch als Student an einer staatlichen Universität bekommen kann. Es wird einem vielleicht nicht auf dem Silbertablett serviert, aber etwas es zeigt sogar, dass man wirklich engagiert ist und nicht nur das übliche Programm abspielt.
Zurück zur BLS: Das die Durschnittsnote der Examensabsolventen gut ist, vermag auch ich nicht zu bestreiten. Man darf nur nicht den Fehler machen ihn mit dem Gesamtdurchschnitt aller Examensabsolventen zu vergleichen. Die BLS ist die einzige Fakultät bei der eine gewissenhafte Vorauslese erfolgt. Würde man eine solche an einer staatlichen Universtität machen, hätte man bestimmt ähnliche Ergebnisse.
Herzlichst Ihr,
Alexander von Eich

Anonym hat gesagt…

Herr von Eich,

Sie sagen es: Der Vergleich mit allen Studierenden hinkt in der Tat. Auch stimme ich Ihrer These zu, dass der Abstand schmelzen würde, gäbe es die selbe Vorauswahl an den staatlichen Fakultäten.
Was die Leistung angeht: Gerade im Bereich des Schwerpunktstudiums mit wirtschaftsrechlicher(er) Ausrichtung bietet die Law School ausgesprochen praxisnahe Ausbildung und viele Angebote, die ähnlich an der staatlichen Hochschule nur schwer zu finden sein dürften. Details erläutere ich Ihnen gerne persönlich.

Cliff Chancenlos hat gesagt…

Noch mal besonders intensiv für die zwei Spätblicker: Bevor es die BLS gab, müssen angeblich so hoch motivierte Superjuristen ja an irgendwelchen staatlichen Unis verstreut gewesen sein. Dort allerdings suchte man extrem gute Noten in dieser Häufigkeit vergebens. Es liegt keine Umverteilung vor sondern es ist laut Statistik seit der BLS eine große Zahl extrem guter Absolventen hinzugekommen. Und das kann nicht sein. An staatlichen Unis gibt es die ganze Breite der Lerntypen, solche die nur mit Skripten, nur mit Lehrbüchern, vom 1. Semester an mit dem Rep lernen u.v.m. Die BLS kann da nichts Neues bieten. Das Verhältnis von Studenten zu Dozenten ist vollkommen egal, ob gezahlt wird oder nicht ebenfalls. Die Motivation ist auch bei vielen Studenten an den staatlichen Unis sehr hoch.

Anonym hat gesagt…

Cliff,

definieren sie "große Zahl" angesichts von rd. 100 Studierenden pro Jahrgang. Was die Law School bietet ist das ganze verbundenen mit dem kontinuierlichen Tritt in den Allerwertesten um die Ergebnisse in dieser Zuverlässigkeit sicher zu stellen.

Bieten kann sie in der Tat einiges mehr als die staatliche es z.T. kann (häufig schon bedingt durch die naturgemäß höhere Anzahl von Studierenden). Besonders hervorzuheben sind kleine Veranstaltungen (rd. 20 Teilnehmer) mit Praktikern die auf berufliche Beratungspraxis vorbereiten. Nicht unbedingt Wissen, was als conditio-sine-qua-non für das vollbefriedigende Examen durchgeht, schaden tut es nichtsdestotrotz.

Überzeugen Sie sich gerne vor Ort, ich lade Sie herzlich ein ;-)